Dienstag, 26. Juni 2012

Día Internacional en Apoyo de las Víctimas de la Tortura / internationale Tag zur Unterstützung der Opfer von Folter


Con la tortura se trata de destruir la personalidad de la víctima despreciando la dignidad intrínseca de todo ser humano. Las Naciones Unidas han condenado desde sus comienzos la práctica de la tortura por ser uno de los actos más aborrecibles que los seres humanos cometen contra sus semejantes.

La tortura se considera un crimen en el derecho internacional. En todos los instrumentos internacionales la tortura está absolutamente prohibida y no puede justificarse en ninguna circunstancia. Esta prohibición forma parte del derecho internacional consuetudinario, lo que significa que es vinculante para todos los miembros de la comunidad internacional, aun si un Estado no ha ratificado los tratados internacionales en los que se prohíbe explícitamente la tortura. La práctica sistemática y generalizada de la tortura constituye un crimen contra la humanidad.

El 12 de diciembre de 1997, la Asamblea, por recomendación del Consejo Económico y Social proclamó el 26 de junio Día Internacional de las Naciones Unidas en Apoyo de las Víctimas de la Tortura, con vistas a la erradicación total de la tortura y a la aplicación efectiva de la Convención contra la Tortura y otros Tratos o Penas Crueles, Inhumanos o Degradantes, que entró en vigor el 26 de junio de 1987.
(tomado de http://www.un.org/es/events/torturevictimsday/ )

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Der internationale Tag zur Unterstützung der Opfer von Folter erinnert an die UN-Antifolterkonvention, die am 26. Juni 1987 in Kraft trat. An diesem Tag ehren wir die Männer und Frauen, die Folter erlitten haben und denken an diejenigen, die nicht überlebt haben.
Schlafentzug, Elektroschocks, simuliertes Ertränken. Es gibt viele Arten, Menschen zu foltern - immer wird den Betroffenen schweres Leiden zugefügt, soll ihr Wille gebrochen werden. Oft kämpfen die Opfer ihr Leben lang mit den Folgen. Meist sind es staatliche Sicherheitskräfte, die Folter durchführen, anordnen oder billigen. Die Abkommen der Vereinten Nationen stellen klar: Folter ist verboten - überall und unter allen Umständen. In Mexiko, Afghanistan, China oder dem Irak. Amnesty International kämpft für eine Welt ohne Folter.
Staaten müssen wirksame juristische Maßnahmen ergreifen, um Folter in ihrem Hoheitsgebiet zu verhindern. Es darf keine Ausnahmen geben – weder Kriegszustand, Kriegsgefahr, innenpolitische Instabilität, noch irgendein anderer öffentlicher Notstand oder eine nationale Sicherheitslage. Folter und andere Formen von grausamer, erniedrigender und unmenschlicher Behandlung und Bestrafung, wo immer sie vorkommen und ungeachtet aller Umstände, können niemals gerechtfertigt werden.

aus
http://redefreiheit.amnesty.de/



Más información:
Mehr dazu:
Häufige Fragen und Antworten zum Thema Folter

Maßnahmen zur Bekämpfung der Folter (Originaldokument: „Combating Torture, a manual for action“)

ERSTE ERFOLGE IM KAMPF GEGEN DIE STRAFLOSIGKEIT - Fall Guatemala

Urgent Action - Morddrohungen an MenschenrechtsverteidigerInnen in Kolumbien

http://www.amnesty-gegen-folter.de/Main/Start 

Freitag, 11. Mai 2012

Rohstoff – Hunger Kupfer, Gold, Öl – die Rohstoffausbeutung in Peru, Vortrag und Gespräch

Mittwoch, 16.05.2012  »  19.00 Uhr im   Evangelischen Forum Hanau ,
Akademiestraße 7, 63450 Hanau

Rohstoff – Hunger

Kupfer, Gold, Öl – die Rohstoffausbeutung in Peru

Vortrag und Gespräch

David Lovatón, Rechtsanwalt, Institut für Rechtsverteidigung (IDL – Instituto de Defensa Legal), Lima/Peru

Adrian Oelschlegel, Brot für die Welt, Regionalverantwortlicher für Lateinamerika

Eine Veranstaltung der Evangelischen Forums Hanau und der Ökumenischen Werkstatt Main-Kinzig der EKKW in Kooperation mit Brot für die Welt und und Amnesty International, Hanau
 

Das südamerikanische Land hat an der Pazifikküste das steil ansteigende Anden-Hochland und im Osten das Amazonas-Tiefland. Es ist reich an natürlichen Ressourcen wie Fischen, Mineralien, Metallen, Erdöl und Erdgas sowie Edelhölzern. In den letzten Jahren hat Peru ein enormes Wirtschaftswachstum erlebt, vorrangig durch den Export seiner Rohstoffe.

Doch trotz gigantischer Gewinne der in Peru operierenden transnationalen Konzerne lebt ein Großteil der peruanischen Bevölkerung weiterhin in bitterer Armut. Nicht nur die materielle Armut plagt die Menschen. Besonders schlimm für die Bevölkerung sind die verheerenden Umwelt schäden des Bergbaus und der Erdölförderung: Wasserquellen versiegen oder werden verseucht, Böden werden vergiftet und veröden.

Die Ausbeutung dieser Bodenschätze geschieht fast immer, ohne die betroffene Bevölkerung zu informieren oder zu befragen. Häufig erfahren die Menschen erst vom geplanten Bergbau oder der Erdölförderung, wenn die Bagger vor der Haustür stehen.

Die Partner-Organisationen von »Brot für die Welt« in Peru setzen sich für die Einhaltung der Menschenrechte ein, so auch das Institut für Rechtsverteidigung (IDL – Instituto de Defensa Legal). Aufgrund seiner mutigen Arbeit erhielt auch IDL Bedrohungen und wurde von Regierungsstellen und Presse öffentlich diffamiert.

Auf Einladung von »Brot für die Welt« ist der international bekannten Anwalt David Lovatón von IDL im Mai in Deutschland, um über die engagierte und mutige Arbeit in IDL zu berichten. Nach dem Vortrag, der ins Deutsche übersetzt wird, besteht wie immer Gelegenheit zum Gespräch.

 

http://www.ev-forum-hanau.de/aaa/a19.html

Donnerstag, 3. Mai 2012

Día Mundial de la Libertad de Prensa / Internationaler Tag de Pressefreiheit

Desde Pakistán hasta Colombia, desde México hasta Sudán, así como en la mayoría de los Estados que integran Europa Oriental y Oriente Medio, periodistas que trabajaban en medios de comunicación tradicionales fueron víctimas de acoso, ataques, prisión injusta e incluso homicidio simplemente por hacer su trabajo.
América
En toda América Latina y el Caribe, los periodistas que intentan poner al descubierto los abusos de poder, las violaciones de derechos humanos y la corrupción a menudo son blanco de ataques y hostigamiento.
En México, Colombia, Cuba, Honduras o Venezuela, las autoridades o las bandas criminales han actuado contra periodistas que informaban sobre asuntos de derechos humanos, abusos de poder y corrupción.
México es uno de los países más peligrosos del continente: quienes trabajan para medios de comunicación en el norte del país están especialmente expuestos a sufrir ataques.
El 28 de abril apareció el cadáver de la periodista Regina Martínez en su domicilio de Veracruz. Regina trabajaba para la revista política Proceso y llevaba más de tres decenios informando sobre asuntos de inseguridad, tráfico de drogas y corrupción. Las autoridades locales afirmaron que iban a investigar el homicidio.
Mientras, el Senado mexicano aprobó una ley para proteger a periodistas y activistas de derechos humanos amenazados.
Pero México no es el único país en el que los trabajadores de medios de comunicación corren un gran peligro por hacer su trabajo.
Dina Meza, periodista y activista de derechos humanos hondureña, recibió sucesivas amenazas de violencia sexual a principios de 2012. El 6 de abril caminaba con sus hijos por su barrio cuando observó que dos hombres les estaban haciendo fotos.


Redaktionsgebäude der Zeitung "El Siglo de Torreón" im 
November 2011: Schutzmechanismus muss nun verstärkt werden: © El Siglo 
de Torreón 
Redaktionsgebäude der Zeitung "El Siglo de Torreón" im November 2011: Schutzmechanismus muss nun verstärkt werden: © El Siglo de Torreón

1. Mai 2012 - Im April hat der mexikanische Kongress einstimmig zwei wichtige Gesetze beschlossen, die den Schutz der Menschenrechte in Mexiko verbessern sollen.
Eines ist das Gesetz über einen verbesserten Schutzmechanismus für MenschenrechtsverteidigerInnen und JournalistInnen. Es schafft einen klaren Rechtsrahmen für die Kooperation zwischen den Behörden des Bundes und der Bundesstaaten, um wirksame Maßnahmen zum Schutz von gefährdeten Menschenrechtsverteidigern und Journalisten umzusetzen. Für die Wirksamkeit und Legitimität des Mechanismus wird die umfassende Beteiligung von Vertretern der Zivilgesellschaft entscheidend sein.
Das zweite ist das Opfer-Gesetz (Ley General de Víctimas). Es sieht die Verpflichtung staatlicher Stellen auf Bundes-, Bundesstaats- und Gemeinde-Ebene vor, allen Opfern von Verbrechen und Menschenrechtsverletzungen Beistand, Unterstützung und Wiedergutmachung anzubieten. Dazu gehört auch das Recht auf Schutz, Wahrheitsfindung, Gerechtigkeit und Entschädigung.
Amnesty International fordert die Regierung von Präsident Calderón auf, diese Gesetze zu unterzeichnen und zu veröffentlichen, damit sie so schnell wie möglich in Kraft treten. Gleichzeitig drängt Amnesty die Regierung dazu, die Bestimmungen in Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft so schnell wie möglich konkret umzusetzen.
Der bereits zwischen dem Innenministerium und der Zivilgesellschaft vereinbarte Schutzmechanismus für MenschenrechtsverteidigerInnen und JournalistInnen muss nun verstärkt werden. Mit Hilfe des neuen Gesetzes müssen konkrete operative Protokolle vereinbart und Ressourcen bereitgestellt werden, damit seine Wirksamkeit garantiert ist.
Entscheidend wird ferner sein, dass die staatlichen Stellen ihre Verantwortung nicht auf einen Schutzmechanismus beschränken. Die Straflosigkeit für Bedrohungen, Angriffe und Morde an Menschenrechtsverteidigern und Journalisten stellen nach wie vor das größte Hindernis für die Sicherheit dieser wichtigen sozialen Akteure dar. Daher sind konkrete Maßnahmen für eine Beendigung der Straflosigkeit dringend notwendig.
Der Mord an der Journalistin Regina Martínez von der Wochenzeitschrift Proceso in Veracruz am 28. April hat erneut gezeigt, wie verwundbar Journalisten und Menschenrechtsverteidiger in Mexiko sind. Es darf nicht zugelassen werden, dass dieses Verbrechen wie so viele andere straflos bleibt.
Straftäter zur Verantwortung zu ziehen und den Schutz von Opfern, Journalisten und Menschenrechtsverteidigern sicherzustellen sind wesentliche Schritte für eine Verbesserung der Menschenrechtslage in Mexiko.

 Mehr Fälle unter: http://www.amnesty-meinungsfreiheit.de/aktuell/aktuell.html#amerika

Montag, 26. März 2012

Marcha Campesina - Bauern Protestmarsch


Nach 8 Tage Marsch, wird  am Dienstag den 26.märz 2012  eine Gruppe von guatemaltekischen Bauern (Männer, Frauen und Kinder), die Hauptstadt Guatemala erreichen. Auf dem Weg, haben sich ihnen mehrere Gruppen angeschlossen. Die Bauern, haupsächlich aus der Maya Bevölkerung, fordern von der Regierung, es sollen Gesetze vereibschiedet, die ihre Rechte auf Land gewährleisten. In den letzeten Jahren wurden sie Opfer mehrerer Vertreibungen.  Amnesty International hat einige Urgentactions zum Thema, wie das zum Fall Polochic ( Urgent Action  UA-083/2011-1 ).

Wir hoffen dass die Gruppe empfangen wird, ihre Förderungen angehört und gemeinsam mit aller Beteiligten über eine Lösungen gefunden wird.

El próximo martes 26 de marzo del 2012 llegará a la capital de Guatemala un grupo de campesinos y trabajadores guatemaltecos (hombres, mujeres y niños), después de 8 días de camino. Estas personas, poblaciones mayas en su mayoría,  solicitan que se aprueben leyes que garanticen su derecho a la tierra. Ya van varios años que estos grupos vienen siendo víctimas de desalojos. Amnistía Internacional ha dado seguimiento a algunos de estos casos, como lo sucedido en el Valle del Polochic (Urgent Action  UA-083/2011-1).

Esperamos que las autoridades correspondientes, se sirvan recibir a estas personas, escuche sus peticiones y busque una solución conjunta.

Freitag, 16. März 2012

Stoppt Mord und Vergewaltigung wegen Profitgier

https://secure.avaaz.org/de/stop_the_mining_murders_de/?vl


Als Sicherheitskräfte eines kanadischen Bergbaukonzerns Maya-Familien auf brutalste Weise zur Räumung ihrer Dörfer zwangen, wurden elf Frauen vergewaltigt, ein Maya-Anführer ermordet und ein junger Mann blieb gelähmt zurück. Jetzt wehren sich die Dorfbewohner und ziehen gegen HudBay Minerals, das Bergbauunternehmen, vor Gericht, doch sie brauchen unsere Unterstützung um sich mit dem Rechtsbeistand dieses riesigen Konzerns messen zu können und ihren Fall zu gewinnen!

Die Opfer haben im kanadischen Ontario, wo sich HudBays Hauptquartier befindet, eine Klage eingereicht. Doch HudBay verlangt, dass das Gericht die Klage nach Guatemala überstellt, wo ein schwaches Justizsystem ihnen in die Hand spielen würde. Experten sagen, die Gerichtsentscheidung könnte weit über die Grenzen Kanadas hinaus Konsequenzen haben -- ein Rechtsspruch zugunsten der Kläger könnte dazu führen, dass HudBay und weitere multinationale Konzerne zukünftig für Ihre Verbrechen im Ausland zur Verantwortung gezogen werden können.

Die Anhörung steht kurz bevor und die Kläger brauchen unsere Hilfe bei der Deckung der Prozesskosten -- wenn wir jetzt alle zusammenlegen, können wir den Dorfbewohnern ebensoguten Rechtsbeistand wie HudBay ermöglichen, den Opfern Gerechtigkeit verschaffen und darüber hinaus durch gezielte Kampagnenarbeit Menschenrechte vor Profit stellen. Klicken Sie auf den Link, um etwas beizusteuern. Wenn nur 20.000 von uns heute einen kleinen Beitrag spenden können rücksichtslose Bergbau-Konzerne zur Verantwortung ziehen und einen wichtigen Präzedenzfall schaffen. 


Mittwoch, 7. März 2012

Internationaler Frauentag - 8. März 2012

Die Lateinamerikagruppe-Frankfurt unterstützt die internationale Aktion gegen Straflosigkeit bei Fällen von sexueller Gewalt gegen Frauen in Kolumbien.

El Grupo Latinoamerica apoya la campaña contra la impunidad en los casos de violencia sexual contra mujeres colombianas durante el conflicto armado.

Klicken sie auf dem Bild um das PDF-Dokument zu lesen.

Siehe auch folgende Dokumente über die Förderung von Gerechtigkeit bei Fällen von sexueller Gewalt während des Bürgerkriegs in Guatemala (auf Spanisch): http://acoguate.blogspot.com/2011/06/trabajando-el-tema-de-la-violencia.html, http://es.scribd.com/renata.avila.pinto3884/d/27911477-Pronunciamiento-Tribunal-de-Conciencia-en-Guatemala

Véase también artículo sobre el primer festival para sobrevivientes de la violación sexual en Guatemala, llevado a cabo en junio del 2011: http://acoguate.blogspot.com/2011/06/trabajando-el-tema-de-la-violencia.html


y el pronunciamiento final del Tribunal de Conciencia contra la violencia sexual durante el conflicto armado en Guatemala: http://es.scribd.com/renata.avila.pinto3884/d/27911477-Pronunciamiento-Tribunal-de-Conciencia-en-Guatemala

Donnerstag, 23. Februar 2012

Honduras debe investigar las muertes por incendio de prisión

comunicado de prensa

15 febrero 2012

Honduras debe investigar las muertes por incendio de prisión

Índice AI: PRE01/086/2012
Las autoridades hondureñas deben abrir con carácter urgente una investigación exhaustiva e imparcial sobre el incendio de la prisión de Comayagua que, según informes, causó la muerte de más de 300 presos y quemaduras graves a decenas de reclusos más, ha declarado Amnistía Internacional.

Los informes indican que la situación de la prisión, a unos 85 km. al norte de la capital, Tegucigalpa, es horrible mientras se recuperan del lugar a numerosos reclusos con heridas críticas y los cuerpos carbonizados de otros.

“Es esencial que los sobrevivientes del incendio y los familiares de los fallecidos sepan la verdad de lo ocurrido y los sucesos que desembocaron en esta terrible pérdida de vidas”, ha declarado Esther Major, investigadora sobre Centroamérica de Amnistía Internacional.

“Además, el gobierno debe adoptar medidas urgentes para garantizar que se aprenden lecciones cruciales y se mejoran las condiciones penitenciarias para que no ocurra de nuevo una tragedia de estas dimensiones.”

Este no es el primer incendio de una prisión de Honduras que se salda con un gran número de muertos: en 2004, un fuego desatado en la prisión de San Pedro Sula causó la muerte de más de 100 personas.

“Ocho años después, decenas de reclusos han fallecido, una vez más, en las circunstancias más atroces, atrapados sin ningún medio en absoluto de escapar”, concluyó Esther Majo

(tomado de http://www.amnesty.org/es/for-media/press-releases/honduras-investigar-muertes-incendio-prision-2012-02-15)

Gefängnisbrand

Die honduranischen Behörden müssen eine unabhängige Untersuchung einleiten über den Brand im Comayagua Gefängnis, bei dem mehr als 300 Gefangene gestorben und viele andere mit schweren Brandwunden davon gekommen sind.
Berichten zufolge ist die Situation im Gefängnis, das ca 85km von der Hauptstadt Tegucigalpa entfernt liegt entsetzlich, schwer verletze Insassen aber auch verkohlte Leichen werden vor Ort geborgen.
«Es ist äusserst wichtig, dass die Überlebenden sowie die Hinterbliebenen der Opfer die Wahrheit darüber erfahren, was geschehen ist und wie es zu so vielen Toten kommen konnte», sagt Esther Major, Zentralamerika Verantwortliche bei Amnesty International.
«Die Regierung muss nun sicherstellen, dass Massnahmen eingeleitet werden, um die Gefängniskonditionen im Land zu verbessern, damit eine solche Tragik nie mehr vorkommt.»

Nicht der erste Vorfall

Es ist nicht das erste Mal, dass Insassen bei einem Gefängnisbrand in Honduras umkommen - im Jahr 2004 wurden bei einem Brand im Gefängnis von San Pedro Sula mehr als 100 Personen getötet.

«Acht Jahre nach dem Vorfall sind schon wieder Gefängnisinsassen unter schrecklichen Umständen ums Leben gekommen, sie waren ohne jegliche Fluchtmöglichkeit den Flammen ausgesetzt,» sagt Esther Major.

Aus http://www.amnesty.ch/de/laender/amerikas/honduras/dok/2012/honduras-gefaengnisbrand

Mittwoch, 22. Februar 2012

KOLUMBIEN: FAX-AKTION FÜR DEN SCHUTZ DER FRIEDENSGEMEINDE!



20. Februar 2012 - Die Bewohner der Friedensgemeinde San José de Apartadó wehren sich dagegen, in den kolumbianischen Konflikt involviert zu werden. Seit Gründung der Gemeinde 1997 versuchen die Bewohner ihr Recht durchzusetzen, weder von der Armee und den mit ihr verbündeten Paramilitärs, noch von der Guerilla in Kolumbiens Bürgerkrieg hineingezogen zu werden. Doch dafür bezahlen sie einen hohen Preis: Bisher starben oder verschwanden mehr als 170 Mitglieder der Gemeinde.

Am 4. Februar 2012 schossen paramilitärische Gruppen auf Mitglieder der Friedensgemeinde. Dies ist nur der letzte Angriff von vielen, für die in erster Linie paramilitärische Gruppen, teilweise in Zusammenarbeit mit den staatlichen Sicherheitskräften, aber auch die Guerilla verantwortlich sind. So töteten am 21. Februar 2005, also vor genau sieben Jahren, paramilitärische Gruppierungen zusammen mit Sicherheitskräften acht Bewohner von San José de Apartadó, darunter vier Kinder.
Die Angriffe auf die Zivilbevölkerung müssen aufhören und die Verantwortlichen der bisher begangenen Verbrechen zur Rechenschaft gezogen werden.

Machen Sie mit und schreiben Sie ein Fax an den kolumbianischen Präsidenten. Fordern Sie das Ende der Straflosigkeit für Verbrechen gegen die Friedensgemeinde und drängen Sie auf Maßnahmen zum Schutz der Bewohner!

Freitag, 25. November 2011

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen



Una vida sin violencia es un derecho humano
En todo el mundo, las mujeres se han organizado para poner al descubierto y combatir la violencia de género. Estos grupos de mujeres organizadas han logrado modificaciones en leyes, políticas y costumbres. Sin embargo, a pesar de estos importantes avances, en algunas zonas del mundo aún existen leyes y políticas abiertamente discriminatorias y en la práctica totalidad del planeta la discriminación “de hecho” sigue siendo una realidad.

El trabajo de Amnistía Internacional
Amnistía Internacional quiere poner de relieve la gravedad y la dimensión universal del problema, y conseguir que los Estados asuman su responsabilidad ante estas violaciones de derechos humanos que no tienen excusa. Queremos que las leyes de los Estados consideren la violencia y los abusos hacia las mujeres como delitos graves, que se acabe con la impunidad de sus autores y que se repare a las víctimas.

(tomado de www.es.amnesty.org/temas/mujeres/violencia-contra-las-mujeres/)


Los derechos de la mujer son derechos humanos

Art. 3 Declaración sobre la eliminación de la violencia contra la mujer. 85ª sesión plenaria Asamblea General, 20 de diciembre de 1993:


La mujer tiene derecho, en condiciones de igualdad, al goce y la protección de todos los derechos humanos y libertades fundamentales en las esferas política, económica, social, cultural, civil y de cualquier otra índole. Entre estos derechos figuran:

* El derecho a la vida;

* El derecho a la igualdad;

* El derecho a la libertad y la seguridad de la persona;

* El derecho a igual protección ante la ley;

* El derecho a verse libre de todas las formas de discriminación;

* El derecho al mayor grado de salud física y mental que se pueda alcanzar;

* El derecho a condiciones de trabajo justas y favorables;

* El derecho a no ser sometida a tortura, ni a otros tratos o penas crueles, inhumanos o degradantes.


Casos concretos

La violencia contra la mujer tiene muchas caras. Algunos de los casos en los que Amnisty ha decidido tomar cartas en el asunto, son:

Colombia: mujeres y niñas sobrevivientes de violencia sexual exigen justicia

Mujeres y niñas son objeto de una violencia sexual generalizada y sistemática a manos de todas las partes del conflicto armado que sufre Colombia desde hace 45 años. La inmensa mayoría de esos crímenes siguen impunes. Exige al gobierno de Colombia protección y justicia para las sobrevivientes de violencia sexual.

Perú: Perú reabre la investigación sobre las esterilizaciones forzadas de mujeres
Participante en la 3ª Conferencia Nacional sobre Salud firmando la petición de AI a Alan García para que se investiguen las esterilización forzosas cometidas contra mujeres indígenas y campesiana en Perú. 11 de julio 2006. © Amnesty International

Las autoridades peruanas deben investigar las denuncias según las cuales se utilizó un programa de planificación familiar del gobierno para esterilizar a miles de mujeres indígenas y campesinas contra su voluntad, ha afirmado hoy Amnistía Internacional tras la reapertura de una investigación sobre el programa estatal.


Nicaragua: Amnistía Internacional denuncia que la violación y los abusos sexuales son delitos generalizados en Nicaragua. La mayoría de las víctimas son niñas. Durante la movilización que llevó a cabo en el mes de marzo de 2011 se recopilaron 13.000 mensajes de apoyo y 62.000 firmas para pedir al gobierno nicaragüense que respete los derechos humanos de las menores. También se regalaron diarios a las niñas como muestra de solidaridad. En el vídeo mostramos a 15 niñas de la Alianza de Centros de Mujeres, una red de 31 centros de mujeres en Nicaragua, incluidos los que ofrecen apoyo psicosocial y jurídico a víctimas de violencia de género y abuso sexual, agradeciendo a Amnistía Internacional su solidaridad.




Más información en : http://www.es.amnesty.org/temas/mujeres/violencia-contra-las-mujeres/

y http://www.amnesty-frauen.de/

Sonntag, 20. November 2011

Brasilien: Fussball WM 2014

Rio: Weg mit den Favelas
Von Laurent Garcia, Angela Aguiar, Nicolas Ransom und Eric Beurot – ARTE GEIE / Keep Shooting – Frankreich 2011



Rio de Janeiro macht sich schön für die Fußball-WM 2014 und die Olympischen Sommerspiele 2016 – und da stören die Elendsviertel in der Stadt: Sie werden geräumt und abgerissen, eineinhalb Millionen Menschen müssen gehen, ob sie wollen oder nicht.


An Stelle der Slums mit ihrer Armut und der Kriminalität sollen neue schöne Viertel entstehen: 13 Milliarden Euro wollen Bauunternehmer investieren, um Rio de Janeiros Schmuddelecken aufzupolieren. Ihre Methoden sind nicht zimperlich: Früh morgens rückt die Polizei an, begleitet von schwer bewaffneten Sondereinheiten und zwingt die Leute aus ihren Häusern – dann rollen die Bagger an und walzen alles nieder.

Viele Familien haben auf diese Weise schon ihre Unterkunft verloren und auch ihre Arbeit. Denn auch wenn ihnen neue Unterkünfte von der Stadt vermittelt werden – sie sind in der Regel weit draußen am Rand der Megacity Rio, Stunden mit dem Bus entfernt von den gewohnten Arbeitsplätzen und Schulen.

Das passe nicht recht zusammen mit dem Bild des neuen sozialen Brasilien, dass seinen Ärmsten in den letzten Jahren immerhin wirtschaftlich auf die Beine geholfen habe, beschweren sich die Organisationen der "Neu-Entrechteten" und es verstoße gegen geltendes brasilianische Recht, die Menschen aus ihren alten Vierteln einfach wegzubaggern.

Aber der Bürgermeister in Rio bleibt hart: Allein bis Ende 2012 werden noch weitere 20 000 Familien die Favelas räumen müssen – und bis 2016 werden die Ärmsten in Rio die Olympische Flamme wohl nur noch im Fernsehen bewundern können...


(Ab 1:22 min)





Donnerstag, 17. November 2011

24. November - Internationaler Tag gegen Straflosigkeit





Der 23. November ist der Internationaler Tag gegen die Straflosigkeit.
El 23 de Noviembre es el Día Internacional contra la Impunidad.
Más información:



Trailer de la película que se presentó el 24 de noviembre en Frankfurt.



La película Granito se presentará en el cine Arsenal el 27 de noviembre.
Der Film Granito wird am 27. November im Arsenal Kino in Berlin gezeigt.

Freitag, 14. Oktober 2011

Deutschland: ai Videoaktion

Liebe Mitglieder, liebe Freunde,

bis heute sind zahlreiche charmante, ideenreiche, schöne und politisch
engagierte Videos bei Amnesty eingereicht worden, teils mit prominenter Unterstützung: so kommen u.a. Beiträge von den Sendungen „Lindenstraße“, „Sturm der Liebe“, „Verbotene Liebe“ oder vom
langjährigen Amnesty Unterstützer Benno Fürmann. Vielen Dank an alle, die sich bisher beteiligt haben!

Die gute Resonanz der Aktion und die steigende Begeisterung haben uns sowie die Söhne und Das Erste bewogen, in die Verlängerung zu gehen: Bis zum 30. Oktober ist weiterhin jeder aufgerufen, seine ganz persönliche Vorstellung von Freiheit in einem selbst produzierten, 10-sekündigen Videoclip auszudrücken. Die besten Videos und Sequenzen landen in einem Werbespot für Amnesty International Der Spot wird mit dem Titel „Freiheit“ der Söhne Mannheims unterlegt und u.a. im Ersten ausgestrahlt. Außerdem haben alle Teilnehmer und TeilnehmerInnen die Chance, einen von 10 tollen Preise zu gewinnen:

1. Platz: 2 Tickets für den ECHO 2012 in Berlin (inkl. Aftershow-Party, Anreise und Hotel-Unterkunft im DZ mit Frühstück)

2. Platz: 2 Tickets für ein Söhne Mannheims Konzert im November ("Casino BRD Tour") in Deiner Nähe + Meet & Greet mit einigen Bandmitgliedern

3. Platz: 1 Söhne Mannheims Fanpackage bestehend aus einem "FREIHEIT" T-Shirt, Album-CD "Barrikaden von Eden", Single-CD "Freiheit" und Live-DVD "IZ ON Tour"

4. - 10. Platz: je 1 "FREIHEIT" T-Shirt

Die Auswahl trifft eine Jury bestehend aus den Söhnen Mannheims, Reinhold Beckmann, dem Chefredakteur von Das Erste Thomas Baumann und dem Amnesty-Vorstandsmitglied Larissa Probst.

Die Aktion soll zum Nachdenken über den Wert von Freiheit und zum Einsatz für Menschenrechte anregen. Denn Freiheit bedeutet nicht nur ein Leben außerhalb von Gefängnismauern, sondern auch Frei-Sein von Angst, Gewalt, Unterdrückung, Diskriminierung und ein Leben basierend auf Selbstbestimmung und -verwirklichung.

Wer sich noch nicht beteiligt hat, hat also jetzt noch mal 3 Wochen Zeit!
Und auch eine Bewerbung der Aktion durch das Verlinken auf den Aufruftrailer ist nützlich:

Eine weitere Möglichkeit: Ihr baut die Banner auf euren Webseiten ein:

Deine Freiheit ist meine Freiheit. Mach mit bei der Videoaktion von Amnesty International, den Söhnen Mannheims und das Erste.
Ihr seid aktiv in den sozialen Netzwerken? Helft uns dabei, die Videoaktion bekannt zu machen: schreibt darüber bei Facebook, Twitter, StudiVZ oder auf anderen Plattformen. Verlinkt dabei am besten direkt auf die Adresse www.amnesty.de/freiheit.

Wir freuen uns über eure Beiträge und eure Unterstützung!

Montag, 19. September 2011

Día Internacional de las personas desaparecidas (30-08-11)

Decenas de miles de personas continúan desaparecidas en el mundo sin acceso a la justicia

origen: http://www.es.amnesty.org


La Convención Internacional para la Protección de Todas las Personas contra las Desapariciones Forzadas entró en vigor el 23 de diciembre de 2010. En la imagen, dibujo del hijo de una víctima de desaparición forzada en Paquistán. © Amnistía Internacional

Amnistía Internacional pide a los Gobiernos que ratifiquen la Convención de la ONU sobre personas desaparecidas

Madrid.- Varios gobiernos se sirven de las desapariciones forzadas como herramienta de represión para acallar la disidencia y para eliminar cualquier oposición política, así como para perseguir a grupos étnicos, religiosos y políticos.

El 30 de agosto se celebra el Día Internacional de los Desaparecidos. Todos los años Amnistía Internacional, y otras ONG y asociaciones de familiares, exigen justicia para las víctimas de desapariciones forzadas.

La organización hace campaña para que todos los Estados revelen la suerte y el paradero de las personas desaparecidas y, si no las van a poner en libertad, que las acusen de un delito común reconocible y las sometan a un juicio justo conforme con las normas internacionales.

Una desaparición forzada ocurre cuando una persona es detenida o secuestrada por el Estado o por agentes que actúan en su nombre, y luego se niega que la persona se encuentre detenida o se oculta su paradero, apartándola así de la protección de la ley.

Es muy frecuente que las personas desaparecidas no sean jamás liberadas, y que su suerte nunca llegue a esclarecerse. Sus familias y amistades en muchos casos jamás llegan a saber qué les sucedió.

Sin embargo, esas personas no se desvanecen sin más. Alguien, en algún lugar, sabe qué fue de ellas. Alguien es responsable. La desaparición forzada es un delito según el derecho internacional, pero demasiado a menudo los responsables eluden la acción de la justicia.

Cada desaparición forzada viola una serie de derechos humanos, entre ellos:

el derecho a la seguridad y la dignidad de la persona;
el derecho a no sufrir tortura o trato o pena cruel, inhumano o degradante;
el derecho a unas condiciones humanas de reclusión;
el derecho a una personalidad jurídica;
el derecho a un juicio justo;
el derecho a la vida familiar;
cuando la persona desaparecida es asesinada, el derecho a la vida.


La desaparición forzada constituye una violación de derechos humanos especialmente cruel, que afecta tanto a la persona desaparecida como a su familia y amistades.
Por ejemplo en México:

Se ha producido un aumento en los informes de desapariciones a manos de las fuerzas armadas en el contexto de operativos para combatir el crimen organizado.

En otro orden, Amnistía Internacional ha documentado que la investigación y el procesamiento de personal militar acusado de violaciones de derechos humanos tienen lugar bajo la jurisdicción del sistema militar. A consecuencia de ello, quienes sobreviven a los abusos del ejército se enfrentan a múltiples obstáculos a la justicia. La familia de Rosendo Radilla lleva más de tres décadas haciendo campaña para derribar el muro de silencio que rodea su desaparición forzada.

Por otra parte, en junio de 2011, Amnistía Internacional lanzaba una acción urgente sobre seis hombres  detenidos ilegalmente y sometidos a desaparición forzada por miembros de la Marina en el norte de México. Pese a las convincentes pruebas, la Marina sigue negando su implicación, y la investigación oficial parece haberse estancado.


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"Video zur Ausstellung Ausencias von Gustavo Germano (www.gustavogermano.com)

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Montag, 30. Mai 2011

Mexiko - Tlachinollan, Menschenrechtspreis von Amnesty International 2011

Der Menschenrechtsverteidiger Abel Barrera Hernández und das von ihm gegründete Menschenrechtszentrum "Tlachinollan" aus Mexiko erhalten im März dieses Jahres den 6. Menschenrechtspreis von Amnesty International in Deutschland.
"Barrera und die Tlachinollan-Mitarbeiter setzen sich seit 1994 unermüdlich und unter hohem persönlichen Risiko für die Rechte der indigenen Bevölkerung im Bundesstaat Guerrero ein. Tlachinollan recherchiert Fälle von ‚Verschwindenlassen' und von Übergriffen durch das Militär", heißt es in der Begründung.


El defensor mexicano de los derechos humanos, Abel Barrera Hernández, y la centro de Derechos humanos "Tlachinollan", fundado por él, obtuvieron en marzo de este año el 6to Premio de Derechos Humanos de Amnistía Internacional en Alemania.
Al entregarse este premio se hizo referencia  a que : "Barrera y los miembros de Tlachinollan mantienen una lucha sin descanso, desde 1994, arriesgando la propia vida, para defender los derechos de los indígenas en el estado de Guerrero, México. Tlachinollan ha investigado en los casos de desaparecidos y ataques por parte del ejército".





"Más Información en la página de Tlachinollan" http://www.tlachinollan.org/
"Näheres zu Tlachinollan in der Webseite" http://www.tlachinollan.org/

Donnerstag, 17. März 2011

Guatemala: Violento desalojo de familias en el Valle del Polochic

Violento desalojo de familias en el Valle del Polochic, Guatemala
El día martes 15 de marzo de 2011,  fueron desalojadas de forma violenta más de 640 familias (de 12 comunidades) que sobreviven en tierras del fracasado ingenio Chabil Utzaj en el Valle del Polochic, Guatemala. Estas familias habían permanecido en este ingenio vitualmente abandonado, en protesta por no haber recibido las prestaciones que les correspondían, y por desplazamientos que consideran injustos. Se estaba tratando de encontrar una solución por medio del diálogo, hasta que estos esfuerzos se vieron cortados por el desalojo violento.

El grupo latinoamericano de Aministía Internacional  / Sección Frankfurt, se une a la exigencia para que el gobierno y las fuerzas de seguridad respeten la vida y la integridad de los campesinos desplazados, y se les de la oportunidad de una solución a sus requerimientos por medio del diálogo. Solicitamos al Procurador de los Derechos Humanos Sergio Fernando Morales Alvarado, y al Presidente Àlvaro Colom, tomar cartas en el asunto, de manera que se detenga todo tipo de acciones violentas contra estas comunidades campesinas en extrema pobreza.

Atentamente,
Lateinamerika Gruppe 1083 - Bezirk Frankfurt

Gewaltsame Vertreibung von Bauernfamilien im Tal der Polochic, Guatemala

Am Dienstag 15. März 2011, wurden über 640 Familien (12 Gemeinden), die im Landgut Chabil Utzaj im Tal der Polochic  versuchen zu überleben,  gewaltsam vertrieben. Diese Familien sind im Land geblieben, in dem sie Jahrelang gearbeitet haben, um dagegen zu protestieren, dass sie ohne Abfindung entlassen worden sind, oder, als sie da gearbeitet haben, nicht wie vereinbart bezahlt wurden. Mehrere Gruppen hatten sich bemüht, eine friedliche Lösung zu finden, bis die gewaltsame Vertreibungen begonnen wurden.

Die lateinamerikanische Gruppe von Amnesty International / Bezirk Frankfurt, schließt sich der Forderung der vertriebenen Bauern, und fordert die Regierung und die Sicherheitskräfte das Leben und die körperliche Integrität der Bauern zu respektieren, und die Chance für eine friedliche Lösung ihrer Anforderungen durch den Dialog zu ermöglichen. Wir ermuntern den Menschenrechts Staatsanwalt Sergio Fernando Morales Alvarado und den guatemaltekischen Präsident Alvaro Colom, in dieser Angelegenheit zu intervenieren, damit alle Arten von gewalttätigen Aktionen gegen diesen in extreme Armut lebenden Gemeinden eingestellt werden.

Mit freundlichen Grüßen,
Lateinamerika Gruppe 1083 - Bezirk Frankfurt

Más información / mehr dazu unter:
http://www.albedrio.org/htm/otrosdocs/comunicados/issuus/Documentos-0010.htm