Posts mit dem Label deutsch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label deutsch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 9. August 2012

Internationaler Tag der indigenen Völker



Um auf die Probleme der indigenen Völker hinzuweisen, gibt es seit 1994 jedes Jahr am 9. August den Internationalen Tag der indigenen Völker. Zu den indigenen Völkern gehören weltweit 370 Millionen Menschen. Sie werden aufgrund Ihrer Lebensweisen oftmals unterdrückt und haben es schwer, ihre Rechte durchzusetzen. Daher startet Amnesty immer wieder Kampagnen für sie.
Die Menschen der indigenen Völker werden auch oft noch Ureinwohner genannt. Es sind die Menschen, die in Ländern mit unterschiedlichen Ethnien oder Rassen von einer sehr frühen Bevölkerung abstammen. Aufgrund ihrer traditionellen Lebensweise werden sie auch heute oft noch von der im Land herrschenden Gruppe unterdrückt.

  • Durch illegale Abholzung wird den Indigenen im Norden Brasiliens der Lebensraum genommen. Sie leben oftmals von der Landwirtschaft und sind auf ihr Land angewiesen. Die Polizei schreitet auch bei gewaltsamen Übergriffen von Landräubern nicht ein.
  • Zwei indigene Völker in Paraguay leben schon seit Jahren in menschenunwürdigen Verhältnissen ohne sauberes Trinkwasser, genügend zu essen und ohne eine gute Gesundheitsversorgung. Paraguay weigert sich, ihnen ihr gestohlenes Land zurückzugeben (siehe auch Video).
  •   In Mexiko werden Angehörige indigener Völker viel öfter Opfer von Folter, Vergewaltigungen und Hinrichtungen durch Soldaten. Die Militärjustiz verurteilt solche Fälle nur selten.
  • In Guatemala werden indigener Völker aus ihrem Land vertrieben. Menschenrechtsaktivisten werden kriminalisiert.

Dies sind nur einige Beispiele von vielen. Bis zur Gleichberechtigung der indigenen Völker ist es noch ein weiter Weg, den ihr zusammen mit Amnesty unterstützen könnt.




Freitag, 20. Juli 2012

Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung bei Kohleabbau in Kolumbien

 
Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung bei Kohleabbau
Bei seinem Besuch in Deutschland kritisiert der Menschenrechtsanwalt Alirio Uribe vom Anwaltskollektiv José Alvear Restrepo die Menschenrechtsverletzungen bei der Förderung von Steinkohle in Kolumbien. Gegenüber dem Nachrichtenportal amerika21 erklärt er, dass europäische Energieunternehmen beim Kauf ihrer Rohstoffe die katastrophalen sozialen und ökologischen Folgen der Kohleförderung in Kolumbien ignorieren. Die Lieferanten seien multinationale Konzerne, die Umweltstörzerstörungen, Vertreibungen der Bevölkerung und sogar Morde an Gewerkschaftlern zu verantworten hätten.
Alirio Uribe war zusammen mit der Wayuú-Indigenen Angelica Ortiz auf Einladung von FIAN auf einer Rundreise durch Deutschland. Beide referierten auch bei einem „Brot für die Welt“-Seminar in Köln. In öffentlichen Veranstaltungen und bei Aktionärsversammlungen der Stromkonzerne EON und RWE machten sie die massiven Umwelt- und Menschenrechtsverletzungen durch den Steinkohle-Abbau in Kolumbien öffentlich und riefen deutsche Konzerne und Verbraucher zur Verantwortung.
Der Tagebau Cerrejon in der Guajira hätte schon zu Vertreibungen der Bevölkerung geführt. Nun solle auch noch der wichtigste Fluss der Region umgeleitet werden, der Rio Ranchería, der für die Wayuú die Lebensader der Guajira sei.
Nicht einmal vor Morden schreckten die Konzerne zurück, erklärt Uribe weiter und verweist auf den Fall der Ermordung von Gewerkschaftern beim Konzern Drummond im Department Cesar.
Rede von Alirio Uribe bei der Hauptversammlung der Aktionäre von EON:http://www.kritischeaktionaere.de/fileadmin/Dokumente/Reden_2012/Rede_E.on_HV_2012_Alirio_Uribe.pdf

Neue Kampagnen-Website zu Kohleimporten aus Kolumbien
Die neue Kampagnenseite www.kohleimporte.de von FIAN ist online, auf der FIAN über die Menschenrechtsproblematik in Bezug auf Steinkohle-Importe informiert.
Auch eine E-Petition wurde vom Deutschen Bundestag frei geschaltet. In dieser Petition fordert FIAN und alle UnterzeichnerInnen das deutsche Parlament dazu auf, ein Gesetz zu beschließen, das Lieferanten und Handelswege der deutschen Steinkohle-Industrie offenlegt. Des Weiteren sollen importierende Unternehmen zukünftig regelmäßig nachweisen, ob und wie sie geprüft haben, ob der Abbau der importierten Steinkohle nicht zu Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung in den Abbauregionen beiträgt.
Quelle: FIAN-Deutschland

Dienstag, 26. Juni 2012

Día Internacional en Apoyo de las Víctimas de la Tortura / internationale Tag zur Unterstützung der Opfer von Folter


Con la tortura se trata de destruir la personalidad de la víctima despreciando la dignidad intrínseca de todo ser humano. Las Naciones Unidas han condenado desde sus comienzos la práctica de la tortura por ser uno de los actos más aborrecibles que los seres humanos cometen contra sus semejantes.

La tortura se considera un crimen en el derecho internacional. En todos los instrumentos internacionales la tortura está absolutamente prohibida y no puede justificarse en ninguna circunstancia. Esta prohibición forma parte del derecho internacional consuetudinario, lo que significa que es vinculante para todos los miembros de la comunidad internacional, aun si un Estado no ha ratificado los tratados internacionales en los que se prohíbe explícitamente la tortura. La práctica sistemática y generalizada de la tortura constituye un crimen contra la humanidad.

El 12 de diciembre de 1997, la Asamblea, por recomendación del Consejo Económico y Social proclamó el 26 de junio Día Internacional de las Naciones Unidas en Apoyo de las Víctimas de la Tortura, con vistas a la erradicación total de la tortura y a la aplicación efectiva de la Convención contra la Tortura y otros Tratos o Penas Crueles, Inhumanos o Degradantes, que entró en vigor el 26 de junio de 1987.
(tomado de http://www.un.org/es/events/torturevictimsday/ )

------------

Der internationale Tag zur Unterstützung der Opfer von Folter erinnert an die UN-Antifolterkonvention, die am 26. Juni 1987 in Kraft trat. An diesem Tag ehren wir die Männer und Frauen, die Folter erlitten haben und denken an diejenigen, die nicht überlebt haben.
Schlafentzug, Elektroschocks, simuliertes Ertränken. Es gibt viele Arten, Menschen zu foltern - immer wird den Betroffenen schweres Leiden zugefügt, soll ihr Wille gebrochen werden. Oft kämpfen die Opfer ihr Leben lang mit den Folgen. Meist sind es staatliche Sicherheitskräfte, die Folter durchführen, anordnen oder billigen. Die Abkommen der Vereinten Nationen stellen klar: Folter ist verboten - überall und unter allen Umständen. In Mexiko, Afghanistan, China oder dem Irak. Amnesty International kämpft für eine Welt ohne Folter.
Staaten müssen wirksame juristische Maßnahmen ergreifen, um Folter in ihrem Hoheitsgebiet zu verhindern. Es darf keine Ausnahmen geben – weder Kriegszustand, Kriegsgefahr, innenpolitische Instabilität, noch irgendein anderer öffentlicher Notstand oder eine nationale Sicherheitslage. Folter und andere Formen von grausamer, erniedrigender und unmenschlicher Behandlung und Bestrafung, wo immer sie vorkommen und ungeachtet aller Umstände, können niemals gerechtfertigt werden.

aus
http://redefreiheit.amnesty.de/



Más información:
Mehr dazu:
Häufige Fragen und Antworten zum Thema Folter

Maßnahmen zur Bekämpfung der Folter (Originaldokument: „Combating Torture, a manual for action“)

ERSTE ERFOLGE IM KAMPF GEGEN DIE STRAFLOSIGKEIT - Fall Guatemala

Urgent Action - Morddrohungen an MenschenrechtsverteidigerInnen in Kolumbien

http://www.amnesty-gegen-folter.de/Main/Start 

Donnerstag, 3. Mai 2012

Día Mundial de la Libertad de Prensa / Internationaler Tag de Pressefreiheit

Desde Pakistán hasta Colombia, desde México hasta Sudán, así como en la mayoría de los Estados que integran Europa Oriental y Oriente Medio, periodistas que trabajaban en medios de comunicación tradicionales fueron víctimas de acoso, ataques, prisión injusta e incluso homicidio simplemente por hacer su trabajo.
América
En toda América Latina y el Caribe, los periodistas que intentan poner al descubierto los abusos de poder, las violaciones de derechos humanos y la corrupción a menudo son blanco de ataques y hostigamiento.
En México, Colombia, Cuba, Honduras o Venezuela, las autoridades o las bandas criminales han actuado contra periodistas que informaban sobre asuntos de derechos humanos, abusos de poder y corrupción.
México es uno de los países más peligrosos del continente: quienes trabajan para medios de comunicación en el norte del país están especialmente expuestos a sufrir ataques.
El 28 de abril apareció el cadáver de la periodista Regina Martínez en su domicilio de Veracruz. Regina trabajaba para la revista política Proceso y llevaba más de tres decenios informando sobre asuntos de inseguridad, tráfico de drogas y corrupción. Las autoridades locales afirmaron que iban a investigar el homicidio.
Mientras, el Senado mexicano aprobó una ley para proteger a periodistas y activistas de derechos humanos amenazados.
Pero México no es el único país en el que los trabajadores de medios de comunicación corren un gran peligro por hacer su trabajo.
Dina Meza, periodista y activista de derechos humanos hondureña, recibió sucesivas amenazas de violencia sexual a principios de 2012. El 6 de abril caminaba con sus hijos por su barrio cuando observó que dos hombres les estaban haciendo fotos.


Redaktionsgebäude der Zeitung "El Siglo de Torreón" im 
November 2011: Schutzmechanismus muss nun verstärkt werden: © El Siglo 
de Torreón 
Redaktionsgebäude der Zeitung "El Siglo de Torreón" im November 2011: Schutzmechanismus muss nun verstärkt werden: © El Siglo de Torreón

1. Mai 2012 - Im April hat der mexikanische Kongress einstimmig zwei wichtige Gesetze beschlossen, die den Schutz der Menschenrechte in Mexiko verbessern sollen.
Eines ist das Gesetz über einen verbesserten Schutzmechanismus für MenschenrechtsverteidigerInnen und JournalistInnen. Es schafft einen klaren Rechtsrahmen für die Kooperation zwischen den Behörden des Bundes und der Bundesstaaten, um wirksame Maßnahmen zum Schutz von gefährdeten Menschenrechtsverteidigern und Journalisten umzusetzen. Für die Wirksamkeit und Legitimität des Mechanismus wird die umfassende Beteiligung von Vertretern der Zivilgesellschaft entscheidend sein.
Das zweite ist das Opfer-Gesetz (Ley General de Víctimas). Es sieht die Verpflichtung staatlicher Stellen auf Bundes-, Bundesstaats- und Gemeinde-Ebene vor, allen Opfern von Verbrechen und Menschenrechtsverletzungen Beistand, Unterstützung und Wiedergutmachung anzubieten. Dazu gehört auch das Recht auf Schutz, Wahrheitsfindung, Gerechtigkeit und Entschädigung.
Amnesty International fordert die Regierung von Präsident Calderón auf, diese Gesetze zu unterzeichnen und zu veröffentlichen, damit sie so schnell wie möglich in Kraft treten. Gleichzeitig drängt Amnesty die Regierung dazu, die Bestimmungen in Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft so schnell wie möglich konkret umzusetzen.
Der bereits zwischen dem Innenministerium und der Zivilgesellschaft vereinbarte Schutzmechanismus für MenschenrechtsverteidigerInnen und JournalistInnen muss nun verstärkt werden. Mit Hilfe des neuen Gesetzes müssen konkrete operative Protokolle vereinbart und Ressourcen bereitgestellt werden, damit seine Wirksamkeit garantiert ist.
Entscheidend wird ferner sein, dass die staatlichen Stellen ihre Verantwortung nicht auf einen Schutzmechanismus beschränken. Die Straflosigkeit für Bedrohungen, Angriffe und Morde an Menschenrechtsverteidigern und Journalisten stellen nach wie vor das größte Hindernis für die Sicherheit dieser wichtigen sozialen Akteure dar. Daher sind konkrete Maßnahmen für eine Beendigung der Straflosigkeit dringend notwendig.
Der Mord an der Journalistin Regina Martínez von der Wochenzeitschrift Proceso in Veracruz am 28. April hat erneut gezeigt, wie verwundbar Journalisten und Menschenrechtsverteidiger in Mexiko sind. Es darf nicht zugelassen werden, dass dieses Verbrechen wie so viele andere straflos bleibt.
Straftäter zur Verantwortung zu ziehen und den Schutz von Opfern, Journalisten und Menschenrechtsverteidigern sicherzustellen sind wesentliche Schritte für eine Verbesserung der Menschenrechtslage in Mexiko.

 Mehr Fälle unter: http://www.amnesty-meinungsfreiheit.de/aktuell/aktuell.html#amerika

Montag, 26. März 2012

Marcha Campesina - Bauern Protestmarsch


Nach 8 Tage Marsch, wird  am Dienstag den 26.märz 2012  eine Gruppe von guatemaltekischen Bauern (Männer, Frauen und Kinder), die Hauptstadt Guatemala erreichen. Auf dem Weg, haben sich ihnen mehrere Gruppen angeschlossen. Die Bauern, haupsächlich aus der Maya Bevölkerung, fordern von der Regierung, es sollen Gesetze vereibschiedet, die ihre Rechte auf Land gewährleisten. In den letzeten Jahren wurden sie Opfer mehrerer Vertreibungen.  Amnesty International hat einige Urgentactions zum Thema, wie das zum Fall Polochic ( Urgent Action  UA-083/2011-1 ).

Wir hoffen dass die Gruppe empfangen wird, ihre Förderungen angehört und gemeinsam mit aller Beteiligten über eine Lösungen gefunden wird.

El próximo martes 26 de marzo del 2012 llegará a la capital de Guatemala un grupo de campesinos y trabajadores guatemaltecos (hombres, mujeres y niños), después de 8 días de camino. Estas personas, poblaciones mayas en su mayoría,  solicitan que se aprueben leyes que garanticen su derecho a la tierra. Ya van varios años que estos grupos vienen siendo víctimas de desalojos. Amnistía Internacional ha dado seguimiento a algunos de estos casos, como lo sucedido en el Valle del Polochic (Urgent Action  UA-083/2011-1).

Esperamos que las autoridades correspondientes, se sirvan recibir a estas personas, escuche sus peticiones y busque una solución conjunta.

Donnerstag, 23. Februar 2012

Honduras debe investigar las muertes por incendio de prisión

comunicado de prensa

15 febrero 2012

Honduras debe investigar las muertes por incendio de prisión

Índice AI: PRE01/086/2012
Las autoridades hondureñas deben abrir con carácter urgente una investigación exhaustiva e imparcial sobre el incendio de la prisión de Comayagua que, según informes, causó la muerte de más de 300 presos y quemaduras graves a decenas de reclusos más, ha declarado Amnistía Internacional.

Los informes indican que la situación de la prisión, a unos 85 km. al norte de la capital, Tegucigalpa, es horrible mientras se recuperan del lugar a numerosos reclusos con heridas críticas y los cuerpos carbonizados de otros.

“Es esencial que los sobrevivientes del incendio y los familiares de los fallecidos sepan la verdad de lo ocurrido y los sucesos que desembocaron en esta terrible pérdida de vidas”, ha declarado Esther Major, investigadora sobre Centroamérica de Amnistía Internacional.

“Además, el gobierno debe adoptar medidas urgentes para garantizar que se aprenden lecciones cruciales y se mejoran las condiciones penitenciarias para que no ocurra de nuevo una tragedia de estas dimensiones.”

Este no es el primer incendio de una prisión de Honduras que se salda con un gran número de muertos: en 2004, un fuego desatado en la prisión de San Pedro Sula causó la muerte de más de 100 personas.

“Ocho años después, decenas de reclusos han fallecido, una vez más, en las circunstancias más atroces, atrapados sin ningún medio en absoluto de escapar”, concluyó Esther Majo

(tomado de http://www.amnesty.org/es/for-media/press-releases/honduras-investigar-muertes-incendio-prision-2012-02-15)

Gefängnisbrand

Die honduranischen Behörden müssen eine unabhängige Untersuchung einleiten über den Brand im Comayagua Gefängnis, bei dem mehr als 300 Gefangene gestorben und viele andere mit schweren Brandwunden davon gekommen sind.
Berichten zufolge ist die Situation im Gefängnis, das ca 85km von der Hauptstadt Tegucigalpa entfernt liegt entsetzlich, schwer verletze Insassen aber auch verkohlte Leichen werden vor Ort geborgen.
«Es ist äusserst wichtig, dass die Überlebenden sowie die Hinterbliebenen der Opfer die Wahrheit darüber erfahren, was geschehen ist und wie es zu so vielen Toten kommen konnte», sagt Esther Major, Zentralamerika Verantwortliche bei Amnesty International.
«Die Regierung muss nun sicherstellen, dass Massnahmen eingeleitet werden, um die Gefängniskonditionen im Land zu verbessern, damit eine solche Tragik nie mehr vorkommt.»

Nicht der erste Vorfall

Es ist nicht das erste Mal, dass Insassen bei einem Gefängnisbrand in Honduras umkommen - im Jahr 2004 wurden bei einem Brand im Gefängnis von San Pedro Sula mehr als 100 Personen getötet.

«Acht Jahre nach dem Vorfall sind schon wieder Gefängnisinsassen unter schrecklichen Umständen ums Leben gekommen, sie waren ohne jegliche Fluchtmöglichkeit den Flammen ausgesetzt,» sagt Esther Major.

Aus http://www.amnesty.ch/de/laender/amerikas/honduras/dok/2012/honduras-gefaengnisbrand

Mittwoch, 22. Februar 2012

KOLUMBIEN: FAX-AKTION FÜR DEN SCHUTZ DER FRIEDENSGEMEINDE!



20. Februar 2012 - Die Bewohner der Friedensgemeinde San José de Apartadó wehren sich dagegen, in den kolumbianischen Konflikt involviert zu werden. Seit Gründung der Gemeinde 1997 versuchen die Bewohner ihr Recht durchzusetzen, weder von der Armee und den mit ihr verbündeten Paramilitärs, noch von der Guerilla in Kolumbiens Bürgerkrieg hineingezogen zu werden. Doch dafür bezahlen sie einen hohen Preis: Bisher starben oder verschwanden mehr als 170 Mitglieder der Gemeinde.

Am 4. Februar 2012 schossen paramilitärische Gruppen auf Mitglieder der Friedensgemeinde. Dies ist nur der letzte Angriff von vielen, für die in erster Linie paramilitärische Gruppen, teilweise in Zusammenarbeit mit den staatlichen Sicherheitskräften, aber auch die Guerilla verantwortlich sind. So töteten am 21. Februar 2005, also vor genau sieben Jahren, paramilitärische Gruppierungen zusammen mit Sicherheitskräften acht Bewohner von San José de Apartadó, darunter vier Kinder.
Die Angriffe auf die Zivilbevölkerung müssen aufhören und die Verantwortlichen der bisher begangenen Verbrechen zur Rechenschaft gezogen werden.

Machen Sie mit und schreiben Sie ein Fax an den kolumbianischen Präsidenten. Fordern Sie das Ende der Straflosigkeit für Verbrechen gegen die Friedensgemeinde und drängen Sie auf Maßnahmen zum Schutz der Bewohner!

Sonntag, 20. November 2011

Brasilien: Fussball WM 2014

Rio: Weg mit den Favelas
Von Laurent Garcia, Angela Aguiar, Nicolas Ransom und Eric Beurot – ARTE GEIE / Keep Shooting – Frankreich 2011



Rio de Janeiro macht sich schön für die Fußball-WM 2014 und die Olympischen Sommerspiele 2016 – und da stören die Elendsviertel in der Stadt: Sie werden geräumt und abgerissen, eineinhalb Millionen Menschen müssen gehen, ob sie wollen oder nicht.


An Stelle der Slums mit ihrer Armut und der Kriminalität sollen neue schöne Viertel entstehen: 13 Milliarden Euro wollen Bauunternehmer investieren, um Rio de Janeiros Schmuddelecken aufzupolieren. Ihre Methoden sind nicht zimperlich: Früh morgens rückt die Polizei an, begleitet von schwer bewaffneten Sondereinheiten und zwingt die Leute aus ihren Häusern – dann rollen die Bagger an und walzen alles nieder.

Viele Familien haben auf diese Weise schon ihre Unterkunft verloren und auch ihre Arbeit. Denn auch wenn ihnen neue Unterkünfte von der Stadt vermittelt werden – sie sind in der Regel weit draußen am Rand der Megacity Rio, Stunden mit dem Bus entfernt von den gewohnten Arbeitsplätzen und Schulen.

Das passe nicht recht zusammen mit dem Bild des neuen sozialen Brasilien, dass seinen Ärmsten in den letzten Jahren immerhin wirtschaftlich auf die Beine geholfen habe, beschweren sich die Organisationen der "Neu-Entrechteten" und es verstoße gegen geltendes brasilianische Recht, die Menschen aus ihren alten Vierteln einfach wegzubaggern.

Aber der Bürgermeister in Rio bleibt hart: Allein bis Ende 2012 werden noch weitere 20 000 Familien die Favelas räumen müssen – und bis 2016 werden die Ärmsten in Rio die Olympische Flamme wohl nur noch im Fernsehen bewundern können...


(Ab 1:22 min)





Donnerstag, 17. November 2011

24. November - Internationaler Tag gegen Straflosigkeit





Der 23. November ist der Internationaler Tag gegen die Straflosigkeit.
El 23 de Noviembre es el Día Internacional contra la Impunidad.
Más información:



Trailer de la película que se presentó el 24 de noviembre en Frankfurt.



La película Granito se presentará en el cine Arsenal el 27 de noviembre.
Der Film Granito wird am 27. November im Arsenal Kino in Berlin gezeigt.

Freitag, 14. Oktober 2011

Deutschland: ai Videoaktion

Liebe Mitglieder, liebe Freunde,

bis heute sind zahlreiche charmante, ideenreiche, schöne und politisch
engagierte Videos bei Amnesty eingereicht worden, teils mit prominenter Unterstützung: so kommen u.a. Beiträge von den Sendungen „Lindenstraße“, „Sturm der Liebe“, „Verbotene Liebe“ oder vom
langjährigen Amnesty Unterstützer Benno Fürmann. Vielen Dank an alle, die sich bisher beteiligt haben!

Die gute Resonanz der Aktion und die steigende Begeisterung haben uns sowie die Söhne und Das Erste bewogen, in die Verlängerung zu gehen: Bis zum 30. Oktober ist weiterhin jeder aufgerufen, seine ganz persönliche Vorstellung von Freiheit in einem selbst produzierten, 10-sekündigen Videoclip auszudrücken. Die besten Videos und Sequenzen landen in einem Werbespot für Amnesty International Der Spot wird mit dem Titel „Freiheit“ der Söhne Mannheims unterlegt und u.a. im Ersten ausgestrahlt. Außerdem haben alle Teilnehmer und TeilnehmerInnen die Chance, einen von 10 tollen Preise zu gewinnen:

1. Platz: 2 Tickets für den ECHO 2012 in Berlin (inkl. Aftershow-Party, Anreise und Hotel-Unterkunft im DZ mit Frühstück)

2. Platz: 2 Tickets für ein Söhne Mannheims Konzert im November ("Casino BRD Tour") in Deiner Nähe + Meet & Greet mit einigen Bandmitgliedern

3. Platz: 1 Söhne Mannheims Fanpackage bestehend aus einem "FREIHEIT" T-Shirt, Album-CD "Barrikaden von Eden", Single-CD "Freiheit" und Live-DVD "IZ ON Tour"

4. - 10. Platz: je 1 "FREIHEIT" T-Shirt

Die Auswahl trifft eine Jury bestehend aus den Söhnen Mannheims, Reinhold Beckmann, dem Chefredakteur von Das Erste Thomas Baumann und dem Amnesty-Vorstandsmitglied Larissa Probst.

Die Aktion soll zum Nachdenken über den Wert von Freiheit und zum Einsatz für Menschenrechte anregen. Denn Freiheit bedeutet nicht nur ein Leben außerhalb von Gefängnismauern, sondern auch Frei-Sein von Angst, Gewalt, Unterdrückung, Diskriminierung und ein Leben basierend auf Selbstbestimmung und -verwirklichung.

Wer sich noch nicht beteiligt hat, hat also jetzt noch mal 3 Wochen Zeit!
Und auch eine Bewerbung der Aktion durch das Verlinken auf den Aufruftrailer ist nützlich:

Eine weitere Möglichkeit: Ihr baut die Banner auf euren Webseiten ein:

Deine Freiheit ist meine Freiheit. Mach mit bei der Videoaktion von Amnesty International, den Söhnen Mannheims und das Erste.
Ihr seid aktiv in den sozialen Netzwerken? Helft uns dabei, die Videoaktion bekannt zu machen: schreibt darüber bei Facebook, Twitter, StudiVZ oder auf anderen Plattformen. Verlinkt dabei am besten direkt auf die Adresse www.amnesty.de/freiheit.

Wir freuen uns über eure Beiträge und eure Unterstützung!

Montag, 30. Mai 2011

Mexiko - Tlachinollan, Menschenrechtspreis von Amnesty International 2011

Der Menschenrechtsverteidiger Abel Barrera Hernández und das von ihm gegründete Menschenrechtszentrum "Tlachinollan" aus Mexiko erhalten im März dieses Jahres den 6. Menschenrechtspreis von Amnesty International in Deutschland.
"Barrera und die Tlachinollan-Mitarbeiter setzen sich seit 1994 unermüdlich und unter hohem persönlichen Risiko für die Rechte der indigenen Bevölkerung im Bundesstaat Guerrero ein. Tlachinollan recherchiert Fälle von ‚Verschwindenlassen' und von Übergriffen durch das Militär", heißt es in der Begründung.


El defensor mexicano de los derechos humanos, Abel Barrera Hernández, y la centro de Derechos humanos "Tlachinollan", fundado por él, obtuvieron en marzo de este año el 6to Premio de Derechos Humanos de Amnistía Internacional en Alemania.
Al entregarse este premio se hizo referencia  a que : "Barrera y los miembros de Tlachinollan mantienen una lucha sin descanso, desde 1994, arriesgando la propia vida, para defender los derechos de los indígenas en el estado de Guerrero, México. Tlachinollan ha investigado en los casos de desaparecidos y ataques por parte del ejército".





"Más Información en la página de Tlachinollan" http://www.tlachinollan.org/
"Näheres zu Tlachinollan in der Webseite" http://www.tlachinollan.org/

Donnerstag, 17. März 2011

Guatemala: Violento desalojo de familias en el Valle del Polochic

Violento desalojo de familias en el Valle del Polochic, Guatemala
El día martes 15 de marzo de 2011,  fueron desalojadas de forma violenta más de 640 familias (de 12 comunidades) que sobreviven en tierras del fracasado ingenio Chabil Utzaj en el Valle del Polochic, Guatemala. Estas familias habían permanecido en este ingenio vitualmente abandonado, en protesta por no haber recibido las prestaciones que les correspondían, y por desplazamientos que consideran injustos. Se estaba tratando de encontrar una solución por medio del diálogo, hasta que estos esfuerzos se vieron cortados por el desalojo violento.

El grupo latinoamericano de Aministía Internacional  / Sección Frankfurt, se une a la exigencia para que el gobierno y las fuerzas de seguridad respeten la vida y la integridad de los campesinos desplazados, y se les de la oportunidad de una solución a sus requerimientos por medio del diálogo. Solicitamos al Procurador de los Derechos Humanos Sergio Fernando Morales Alvarado, y al Presidente Àlvaro Colom, tomar cartas en el asunto, de manera que se detenga todo tipo de acciones violentas contra estas comunidades campesinas en extrema pobreza.

Atentamente,
Lateinamerika Gruppe 1083 - Bezirk Frankfurt

Gewaltsame Vertreibung von Bauernfamilien im Tal der Polochic, Guatemala

Am Dienstag 15. März 2011, wurden über 640 Familien (12 Gemeinden), die im Landgut Chabil Utzaj im Tal der Polochic  versuchen zu überleben,  gewaltsam vertrieben. Diese Familien sind im Land geblieben, in dem sie Jahrelang gearbeitet haben, um dagegen zu protestieren, dass sie ohne Abfindung entlassen worden sind, oder, als sie da gearbeitet haben, nicht wie vereinbart bezahlt wurden. Mehrere Gruppen hatten sich bemüht, eine friedliche Lösung zu finden, bis die gewaltsame Vertreibungen begonnen wurden.

Die lateinamerikanische Gruppe von Amnesty International / Bezirk Frankfurt, schließt sich der Forderung der vertriebenen Bauern, und fordert die Regierung und die Sicherheitskräfte das Leben und die körperliche Integrität der Bauern zu respektieren, und die Chance für eine friedliche Lösung ihrer Anforderungen durch den Dialog zu ermöglichen. Wir ermuntern den Menschenrechts Staatsanwalt Sergio Fernando Morales Alvarado und den guatemaltekischen Präsident Alvaro Colom, in dieser Angelegenheit zu intervenieren, damit alle Arten von gewalttätigen Aktionen gegen diesen in extreme Armut lebenden Gemeinden eingestellt werden.

Mit freundlichen Grüßen,
Lateinamerika Gruppe 1083 - Bezirk Frankfurt

Más información / mehr dazu unter:
http://www.albedrio.org/htm/otrosdocs/comunicados/issuus/Documentos-0010.htm

Freitag, 4. März 2011

Deutschland: Film & Diskussion "La otra piel", "Die andere Haut" von Alejandro Ramírez



Liebe Leute,

die Lateinamerika Gruppe von Amnesty International – Frankfurt lädt euch anlässlich des 100. Internationalen Frauentags zu Vorführung des Films „La otra piel“ des guatemaltekischen Regisseurs, Alejandro Ramirez, ein.

Über den Film:
Sich patriarchale Strukturen zu vergegenwärtigen, sie  zu erkennen und ins Wanken zu bringen; seien es die Ehe, die Familie oder eine von der Gesellschaft zugeteilte Rolle, die für Frau nicht viel mehr als Kinder und Küche vorsieht, haben Generationen von Frauen dazu gebracht, Wege zu suchen und zu finden, an einem gesellschaftlichen Wandel Teil zu nehmen. Alte Strukturen aufzubrechen und neue zu schaffen, bedeutete für viele Frauen  „Zerrissenheit“  im unterschiedlichsten Sinne. „La otra piel“ zeigt uns in Berichten von Zeitzeuginnen die Erfahrungen verschiedener guatemaltekischer Frauen. Sie wurden zu anonymen Protagonistinnen ihrer Epoche; Frauen unterschiedlicher Generationen, sozialer Klassen und Nationalitäten.    

Wir zeigen den Film in Spanisch mit englischen Untertiteln in der

KHG-Frankfurt, Siolistraße 7,
U-Bahn 1,2,3, Haltestelle „Miquel Adickesalle“ oder „Holzhausenstraße“.

Eine Wegbeschreibung ist auch auf www.khg-frankfurt.de zu finden.

Los geht es um 19:30 und der Eintritt ist frei

Wir freuen uns, mit euch diesen sehenswerten Film anzuschauen. Im Anschluss wird es die Möglichkeit geben, sich über die aktuellen Bewegungen, Chancen und Gefahren der lateinamerikanischen AktivistInnen auszutauschen.  

 

Estimados Amigos,

el grupo Latinoamericano de Aminstía Internacional - Frankfurt, los invita muy cordialmente a la presentación de la película "La otra piel" del director guatemalteco Alejandro Ramírez, en conmemoración del 100. Día Internacional de la Mujer.

Sinopsis: Enfrentar y romper los esquemas patriarcales, como la familia, el matrimonio, el rol de reproductora y dar el paso para participar en un proceso de transformación social asumiendo las consecuencias, supone un desgarramiento en muchos sentidos. "La otra piel" nos cuenta a través de testimonios las experiencias de varias mujeres guatemaltecas de diversas generaciones, clases sociales y origen plurinacional, que como miles, se han convertido en protagonistas anónimas de su época.

Lugar: KHG-Frankfurt Siolistraße 7
U-Bahn 1,2,3  Estación "Miquel Adickesallee" ó "Holzhausenstraße"

Hora: 19:30

Idiomas: Español con subtítulos en inglés.

Entrada libre.

Los esperamos. Es una película que vale la pena verla.

Al final discutiremos sobre los nuevos retos y peligros de las activistas latinoamericanas en la sociedad actual.

Atentamente,


Lateinamerika Gruppe 1083
Bezirk Frankfurt
Amnesty International

Freitag, 3. Dezember 2010

Kolumbien: Schmutzige Kohle für deutsche Kraftwerke?


Deutschland: Sexualisierte Gewalt - Violencia de Género

Sexualisierte Gewalt - Violencia de Género
 

Tag gegen der Gewalt gegen Frauen / Día internacional contra la violencia de Género
Heute 25 November, die Lateinamerika Gruppe Frankfurt summiert sich zu den Proteststimmen gegen die sexualisierte Gewalt in Lateinamerika und die Welt.
 

En este 25 de noviembre, el Grupo Lateinamerika Frankfurt, se une a las voces de protesta en contra de la violencia de género.
Entre ellas/unter Aderen:
 

  • Amnisty: Aktion gegen die Sexualisierte Gewalt in Nicaragua /Campaña contra la violencia de género en Nicaragua (http://www.amnesty.de/2010/11/24/nicaragua-das-schweigen-brechen?destination=startseite)
  • Amnisty: Aktion, 16 Tage gegen die Sexualisierte Gewalt /Campaña 16 días contra la violencia de género (http://livewire.amnesty.org/2010/11/25/16-days-to-spread-the-word-against-gender-violence;  http://www.saynotoviolence.org/sites/default/files/Theme%20SP.pdf)
 
 

  • Ein Video der guatemaltekische Grupe zur Frauenbewegung. Un video de la Asociación guatemalteca COMUNICARTE en  homenaje a la lucha de las mujeres, en este 25 de noviembre. (http://www.youtube.com/watch?v=sQvjlxKF-bQ)

  • Ein Video aus Chile gegen die emotionale Gewalt. Un video chileno contra la violencia emocional. (http://www.youtube.com/watch?v=chvtobxLK4c)

  • Unsere Aktion / Nuestra campaña (http://lateinamerikagruppe.blogspot.com/2010/09/nicaragua-keine-abtreibung-keine.html)